
Japan Top Highlights im Überblick
| 1 | Okinawa |
| 2 | Aso-Nationalpark |
| 3 | Hiroshima |
| 4 | Miyajima |
| 5 | Osaka |
| 6 | Koya-san & Kumano-do |
| 7 | Nara |
| 8 | Kyoto |
| 9 | Arashiyama |
| 10 | Takayama |
| 11 | Shirakawa-go |
| 12 | Nikko |
| 13 | Mount Fuji |
| 14 | Hakone |
| 15 | Kamakura |
| 16 | Tokyo |

1. Okinawa – subtropische Inseln, Strände und Ryukyu-Kultur
Okinawa unterscheidet sich kulturell und klimatisch deutlich vom restlichen Japan. Die Inselgruppe war einst das eigenständige Königreich Ryukyu, dessen Geschichte und Traditionen bis heute spürbar sind. Subtropische Strände, Korallenriffe und eine entspannte Lebensweise machen Okinawa zu einem besonderen Kontrast zum japanischen Festland.
2. Aso-Nationalpark – Vulkane und beeindruckende Natur im Herzen Kyushus
Der Aso-Nationalpark auf Kyushu beherbergt eine der größten Calderen der Welt und eine eindrucksvolle Vulkanlandschaft. Weite Grasflächen, Krater, Rauchfahnen und kleine Dörfer prägen das Bild. Die Region bietet intensive Naturerlebnisse und zeigt eine weniger bekannte, aber äußerst faszinierende Seite Japans.

3. Hiroshima – bewegende Geschichte und Friedenspark
Hiroshima ist untrennbar mit einem der einschneidendsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts verbunden. Heute steht die Stadt für Frieden, Erinnerung und Wiederaufbau. Der Friedenspark mit dem Atombombendom und den Museen lädt zur stillen Auseinandersetzung mit der Geschichte ein und gehört zu den bewegendsten Orten Japans.
4. Miyajima – schwebendes Torii und spirituelle Insel
Die Insel Miyajima liegt in der Bucht von Hiroshima und ist berühmt für ihr scheinbar im Wasser schwebendes Torii-Tor des Itsukushima-Schreins. Bei Flut spiegelt sich das rote Tor im Meer, bei Ebbe kann man bis dorthin laufen. Wälder, Tempel und freilaufende Rehe verleihen der Insel eine ruhige, spirituelle Atmosphäre.

5. Osaka – Streetfood, Nachtleben und lebensfrohe Atmosphäre
Osaka gilt als die kulinarische Hauptstadt Japans und ist berühmt für ihre lebendige, offene Mentalität. Streetfood-Klassiker wie Takoyaki oder Okonomiyaki gehören hier zum Alltag, ebenso ein pulsierendes Nachtleben. Gleichzeitig bietet die Stadt mit dem Osaka-Schloss und historischen Vierteln spannende Einblicke in die Geschichte Kansais.
6. Koya-san & Kumano-do – heilige Berge und spirituelle Pfade
Koya-san ist das Zentrum des japanischen Shingon-Buddhismus und liegt abgeschieden in den Bergen südlich von Osaka. Tempelanlagen, Friedhöfe und Klosterunterkünfte prägen den Ort. In derselben Region verlaufen die Kumano-Pilgerwege, ein jahrhundertealtes Netz spiritueller Pfade durch bewaldete Berglandschaften, das zum UNESCO-Welterbe gehört.

7. Nara – freilaufende Hirsche und buddhistische Heiligtümer
Nara war Japans erste dauerhafte Hauptstadt und beherbergt einige der ältesten und bedeutendsten Tempelanlagen des Landes. Im weitläufigen Nara-Park bewegen sich zahme Hirsche frei zwischen Schreinen und Besuchern – sie gelten als heilige Boten der Götter. Höhepunkt ist der Todai-ji-Tempel mit seiner monumentalen bronzenen Buddha-Statue.
8. Kyoto – Tempel, Schreine und das historische Herz Japans
Kyoto war über tausend Jahre lang die kaiserliche Hauptstadt Japans und gilt bis heute als kulturelles Zentrum des Landes. Mehr als 1.000 Tempel und Schreine, traditionelle Holzhäuser und gepflegte Gärten prägen das Stadtbild. Besonders in Vierteln wie Gion wird Geschichte lebendig – mit schmalen Gassen, Teehäusern und der bis heute gepflegten Geisha-Tradition.

9. Arashiyama – Bambuswald und idyllische Flusslandschaften
Am westlichen Stadtrand Kyotos liegt Arashiyama, bekannt für seinen berühmten Bambuswald und die ruhige Lage am Katsura-Fluss. Zwischen Tempeln, Hängebrücken und bewaldeten Hügeln entfaltet die Region eine fast märchenhafte Atmosphäre. Besonders im Frühling zur Kirschblüte und im Herbst zur Laubfärbung zählt Arashiyama zu den stimmungsvollsten Orten Kyotos.
10. Takayama – traditionelle Altstadt in den japanischen Alpen
Takayama liegt in den japanischen Alpen und ist bekannt für seine hervorragend erhaltene Altstadt aus der Edo-Zeit. Holzhäuser, kleine Sake-Brauereien und traditionelle Handwerksläden verleihen dem Ort einen besonders authentischen Charakter. Takayama ist ein idealer Zwischenstopp für alle, die das ländliche Japan kennenlernen möchten.

11. Shirakawa-go – historische Bauernhäuser mit Reetdächern
Shirakawa-go ist ein kleines Bergdorf, das für seine traditionellen Gassho-zukuri-Bauernhäuser bekannt ist. Die steilen Reetdächer wurden speziell für die schneereichen Winter der Region entwickelt. Als UNESCO-Welterbe bewahrt das Dorf einen seltenen Einblick in das ländliche Leben vergangener Jahrhunderte.
12. Nikko – prachtvolle Schreine inmitten von Zedernwäldern
Nikko liegt nördlich von Tokyo und ist berühmt für seine reich verzierten Schreinanlagen, allen voran den Toshogu-Schrein. Umgeben von dichten Zedernwäldern verbindet Nikko Natur und Architektur auf eindrucksvolle Weise. Die Region gehört zu den kulturell bedeutendsten Ausflugszielen Japans.

13. Mount Fuji – ikonischer Vulkan und Symbol Japans
Der Mount Fuji ist mit 3.776 Metern der höchste Berg Japans und eines der bekanntesten Wahrzeichen des Landes. Der nahezu perfekt geformte Vulkan hat seit Jahrhunderten Künstler, Pilger und Reisende inspiriert. An klaren Tagen ist der Fuji von weiten Teilen der Region sichtbar und spielt eine zentrale Rolle in der japanischen Kultur und Spiritualität.
14. Hakone – Onsen, Seenlandschaft und Blick auf den Fuji
Hakone liegt in den Bergen westlich von Tokyo und ist bekannt für seine heißen Quellen, den Ashi-See und beeindruckende Vulkanlandschaften. Bei gutem Wetter eröffnen sich von hier aus besonders schöne Ausblicke auf den Mount Fuji. Die Region eignet sich ideal für eine entspannte Auszeit mit traditionellen Ryokan, Onsen-Bädern und ruhigen Naturerlebnissen.

15. Kamakura – Großer Buddha und Küstenflair
Kamakura war im Mittelalter Sitz des Shogunats und zählt zu den wichtigsten historischen Städten Japans. Bekannt ist der Ort vor allem für den Großen Buddha (Daibutsu), eine imposante Bronze-Statue unter freiem Himmel. Tempel, Wanderwege und die Nähe zum Meer verleihen Kamakura eine entspannte, fast mediterrane Atmosphäre.
16. Tokyo – Megametropole zwischen Tradition und Popkultur
Tokyo ist eine Stadt der Kontraste: futuristische Hochhäuser und leuchtende Neonreklamen stehen hier nur wenige Schritte von stillen Schreinen und traditionellen Wohnvierteln entfernt. Als größte Metropolregion der Welt vereint Tokyo moderne Popkultur, Design und Technik mit jahrhundertealten Ritualen. Ob Streetfood-Gassen, elegante Einkaufsviertel oder ruhige Parks – Tokyo zeigt Japan in all seinen Facetten.

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